Adelboden 2005

Mountainbiken im Berner Oberland

 

Die Touren (* empfehlenswert)
1 Engstligenfälle (locker, feucht)
2 Schärmtanne (über Bergläger)
3 Elsigseelein * (Panoramatour, wenig Singletrails)
4 Tschentenalm * (langer Anstieg auf Teerstraße, Touristen)
5 Hahnenmoospass * (über Sillerenbuel, bestes Panorama, z.T. unfahrbare Trails, schnelle Abfahrten)
6 Adelboden – Frutigen – Adelboden * (abwechslungsreich, Panorama)
7 Hahnenmoos 2 * (über Chuenisbärgli, Geils, Metschstand)
8 Laueli (breite Auffahrt, Bergweg abwärts)
9 Oeschinensee * (Kandersteg; lange Tour mit Gletscherblick)
10 Bonderlefälle * (Minitour, aber sehr pitoresk und romantisch)

 


Das Mountainbike-Revier
Hinter Bern beginnt das Berner Oberland. Vor einem stehen die mächtigen Viertausender Eiger, Mönch und Jungfrau. Am Thuner See biegt man rechts ab in Richtung Kandersteg. In Frutigen geht es rechts ab in die Sackgasse Adelboden. Den Talabschluss bilden die Engstligenfälle und dahinter der Wildstrubelgletscher. Einige Mountainbikerouten sind signalisiert. Asphaltsträßchen. Die benutzt man zur Anfahrt. Dann bringt einen ein gut ausgebautes Netz an Wanderwegen weiter auf über 2000m. Einge Wege direkt um Adelboden herum sind gesperrt!
Karte: Adelboden 1:25 000, 18 Fr; Karte mit eingezeichneten Bikerouten (fast nur Teersträßchen) kostenlos im Fremdenverkehrsbüro.

Die Eindrücke auf und neben dem Bike als Diashow

… und wem die Bikes auf den Fotos auf den Geist gehen, kann sich andere
ansehen…

Auch Wanderungen hinterlassen Spuren


Der erste Tag unserer Bikeferien befindet sich aus schreibtechnischen Gründen am Ende des Tagebuches


Tag: Do, 04.08.05
Fahrer/innen: mit Elisabeth, Benjamin, Andrea
Strecke: Bondelen Wasserfälle
Dauer/Länge/Höhenmeter: 1,5 Std
Die Abschiedstour

Super Wetter am letzten Tag. Wie schön. Nach einem halbstündigen Anstieg und einem falschen Weg arbeiten wir uns von der Seite an die zwei kleinen Wasserfälle heran. Zum Teil kann man die schmalen Pfade ganz gut fahren. Über ein glitschiges Holzbrett wechseln wir auf die andere Seite des Baches, der unter dem größeren Wasserfall beginnt. Noch zum ewigen Schnee hochzuklettern hat niemand Lust. Also gleiten wir per Singletrail wieder ins Tal. Hinter uns die riesige Felswand des Lohner, vor uns das liebliche Bunderlen Tal…


Tag: Do, 04.08.05
Fahrer/innen: mit Elisabeth, Benjamin, Andrea
Strecke: Adelboden, Reinisch (Frutigen), Tellenburg, Kandersteg, Oeschinensee (1578m) – und zurück
Dauer/Länge/Höhenmeter: 5 Std / 60 km / 1690 hm
Die Dreitälertour

Die drei Täler: Adelbodener Tal, Kandersteger Tal, Oeschibachtal. Erster Teil: Abfahrt auf schon bekannter Route über Elsigbach bis Reinisch (vor Frutigen). Kleiner Abstecher zur Tellenburg (13. Jhdt.) An der Kander entlang arbeiten wir uns auf einem kleinen Teersträßchen, später auf einem Schotterweg bis Kandersteg hoch. Eigentlich wollten wir auch den am Weg liegenden schönen Blausee anschauen, aber das sollte 4.50 Fr kosten. Die hatten wir nicht dabei.

Von Kandersteg sind es noch 400hm bis zu unserem Ziel, dem weltberühmten Oeschichensee. Berühmtheiten bringen Geld und deshalb müssen sie den Massen zugänglich gemacht werden. Eine über 20% steile Straße führt hinauf. Oben glaubt man sich dann auf einem Rummelpaltz zu befinden. Tausend Leute, per Lift hochgeschaufelt, vergnügen sich in den Restaurants, in Booten, am Strand des Sees und im Wasser. Gruselig. Die Berge können einem leid tun. Sie müssen das oft mit ansehen. Wir sehen uns die prächtigen Berge an, die den kleinen See rundum einschließen. Die Gletscher, die sich eigentlich im See spiegel sollen, sind zum Teil in den Wolken verborgen.
Zurück sausen wir wieder runter und klingeln uns die Leute aus dem Weg. Hart wird besonders – für unsere Frauen – der Rückweg von Frutigen aus: ein langer steiler Anstieg. Sie schaffen es „ganz toll“ und werden ganz toll dafür gelobt…


Tag: Mi, 03.08.05
Fahrer/innen: mit Benjamin
Strecke: Hohliebe, Laueli, Birg
Dauer/Länge/Höhenmeter: 1,5 Std / 520 hm
Die Nebeltour

Nach einem Regen- und Ruhetag wollten wir den nächsten, der ebenfalls total verregnet war, nicht einfach verstreichen lassen.
Nachmittags probieren wir eine kleine Tour. Eine Nebel- und Wolkentour. Sicht: 20m. Es geht hoch zur Lauelihütte. Dann führt ein Bergweg abwärts in Richtung Engstligenfälle. Fast eine halbe Stunde Tragen und Schieben. Dann endlich wieder fahren. Inzwischen ist uns nass und kalt. Bis ins Tal müssen wir leider zwei Privatwege benutzen…


Tag: Mo, 01.08.05
Fahrer/innen: mit Elisabeth, Benjamin, Andrea
Strecke: Adelboden, Chuenisbärgli, Bergläger, Geils, Hahnenmoospass, Metschstand, Bürtschi, Bergläger, Eselmoos, Bunderlental
Dauer/Länge/Höhenmeter: 4 Std / 39 km / 1450 hm
Die Nationalfeiertagstour

Viel bewegen tun sich die Schweizer an ihrem Nationalfeiertag auch nicht. Ja, mit dem Bus und anschließend mit der Gondel fahren… bis hinauf auf Hahnenmoos. Dort ist es heuer voll. Wir fahren über Chuenisbärgli, also auf der linken Talseite über Geils bis hinauf. Zwei Stunden brauchen wir dafür. Wir verweilen nicht, sondern machen uns weiter auf den Weg nach Metschstand und genießen dort den Kaffee, die Ruhe und die mäßige Aussicht. Der Wildstrubelgletscher hat sich in Wolken gehüllt. Es ist auch kalt.
Eingepackt in unsere Jacken machen wir uns auf den Abstieg. Heute sehen wir sogar einige BikerInnen hier oben. Einige Wanderpfade müssen dran glauben und bald schon sind wir wieder in Bergläger. Bei der Abfahrt, die sehr schottrig ist, legt sich Lisabeth kurz mal auf den Weg und fährt mit einigen Beulen im Knie weiter.


Tag: So, 31.07.05
Fahrer/innen: mit Elisabeth, Benjamin, Andrea
Strecke: Adelboden, Cholerenschlucht, Spissenweg, Otterbach, Sackgrabe, Ladholzgrabe, Linter, Hostatt, Grantibrücke, Reinischsch,
Wegscheidli, oberer Weg, Achsetenalm, (kurz vor) Elsigbach, Höchst, Adelboden
Dauer/Länge/Höhenmeter: 4 Std / 35 km / 1360 hm
Die Schluchtentour

Es sollte eine gemütliche Tour werden: von Adelboden nach Frutigen und zurück. Auf der linken Talseite abwärts und auf der rechten Talseite zurück. Nach der Karte zum Teil Wanderwege, zum Teil geteerte „Mountainbikewege“. Wanderwege laut Karte (rot gestrichelt) können sowohl breite Straßen sein, aber auch schwierig zu gehende Wanderpfade. Diese Bandbreite verschafft uns bei dieser Tour Freude und Mühe.
Nach der Cholerenschlucht (kurz vorm Schnitzer mit den saftigen Preisen) geht es links hoch und am Haus in den Splissenweg rein. Anfangs breit, dann immer schmäler. Wir nähern uns der ersten Schlucht, durch die der Otterbach rauscht. Jetzt wird´s trailmäßig und sehr rutschig, weil der Boden aus Schiefer besteht. Ein toller Trail an Felsen vorbei über eine kleine Brücke. Auf der anderen Seite geht es schmal weiter. Wir müssen viel schieben. Und einige schöne Filmszenen haben wir hoffentlich im Kasten. Auf diese Art queren wir noch weitere vier Schluchten. Dem Tal zu werden sie immer harmloser und die Wege hindurch immer breiter.
Es ist sehr still und ruhig, Sonntagsruhe. Nachmittags auf der anderen Talseite gibt es etwas mehr Verkehr. Wir fahren nicht bis nach Frutigen hinunter, sondern wechseln an der Gräntibrücke auf die andere Talseite. Und dann geht es fast nur noch hoch. Von Reinisch aus ziemlich steil bis Wegscheidli. Dann in vielen Kehren weiter hoch bis zur Achsetenalm. Die Bergspitzen hängen immer noch in den Wolken. Die Sicht ins Tal bis nach Frutigen entschädigt ausreichend. Der erste Singletrail auf dieser Talseite bringt uns bis zur Teerstraße nach Elsigbach. Kurzes Stück hinunterbrausen und dann links hoch nach Höchst. Und nochmal ein schöner, leider kurzer Wanderweg und dann lassen wir laufen bis Adelboden…


Tag: Fr, 29.07.05
mit Elisabeth, Benjamin, Andrea, Jonas, Nadine und Lukas und Mara
Strecke: Engstligenwasserfälle, Engstligenalm, Chindbettipass (2640m)
Dauer/Länge/Höhenmeter: 5 Std/ 1400 hm
Die Wanderung: Chindbettipass (2640m)

Von der Talstation der Kabinenbahn führt der Weg erst breit, dann über viele Treppenstufen und an Felswänden vorbei steil hoch zur Engstligenalm. Nach kurzem Vortrag des Guide und Abstimmung in den Kleingruppen entschließen sich alle, das nächste Ziel gemeinsam anzusteuern: den Chindbettipass. Von dort aus soll es über die Tschingellochtighorn zurück zur Engstligenalm gehen. Das bekannte alpine Programm läuft ab: Weiden, Kühe, ein Seelein, dann steile Wiesen, schottrige Wege, Felsenschuttfelder, die Aussicht wird immer besser. Nach 2 Stunden erreichen wir den Chindbettipass. Dort bläst es schon ganz schön kalt. Wir gehen noch ein Stück in Richtung Grad. Da wird
der Pfad noch steiler und rutschiger – und es grollt gewittrig. Wir kehren um. Kaffee- und Frittenpause auf der Engstilgenalm. Ausgeruht und satt, machen wir uns auf den Rückweg – diesmal auf der anderen Seite der Engstligenfälle vorbei. Feuchte und (be)rauschende Eindrücke, denn der Weg führt ziemlich dicht an den um sich sprühenden Wasserfällen vorbei.


Tag: Mi, 27.07.05
Fahrer/innen: mit Elisabeth, Benjamin, Andrea, Jonas, Nadine und Lukas
Strecke: Stigelschwand, Schärmtanne, Sillerenbüel (1972m), Hahnenmoospass (1950m), Regenboldshorn, Bütschi, Bergläger, Chuenisbärgli (1738m)
Dauer/Länge/Höhenmeter: 4 Std / 39 km / 1400 hm
Die Leidenstour: Hahnenmoospass

Ein schöner Tag, ein heißer Tag. Der richtige Tag, um eineinhalbtausend Höhenmeter in der Bergen zu machen. Ein gemütlicher Anfang. Nach Adelboden hoch und einrollen durch den beschaulichen Weiler Stigelschwand. Autoverkehr gibt es hier trotzdem. Manche warten auf Biker, andere bestehen auf ihrem Recht. Bald nach dem Ort wird es steil.
Nach einer guten Stunde haben wir Sillerenbuel erreicht. Hochbetrieb: Holländer, Engländer, Deutsche, Schweizer wälzen sich aus den Kabinen der Bahn und treten ihren beschwerlichen Fußweg zur nächsten Restauration an. Der Fußweg ist wiedermal für Biker gesperrt. Wir werfen unsere Helmkamera an und fahren mal ein Stück ins Tal ab, um dann endlich zum Hahnenmoospass hochzukurbeln. Kurzer Stopp bei unseren Freunden, den Schweinen. Die hier stinken besonders kräftig.

Mittagspause auf Hahnenmoos, das wir jetzt schon öfter besucht haben (z.B. von Lenk aus). Es ist auch zu schön hier oben. Der Blick schweift über sanfte grüne Hänge, schroffe Felsen bis hin zum Wildstrubelgletscher. Männlein und Weiblen trennen sich, um verschiedene Weg zu gehen bzw. zu fahren. Die Männer umrunden auf einem Singletrail das Regenboldshorn. Überall sind Wanderer unterwegs, heute friedlich, obwohl wir wiedermal nicht signalisierte Wege fahren. Abgesehen von leeren Akkus und schmerzenden Beinen und Füßen ist es eine tolle Abfahrt über knirschenden, fast weißen Schotter bis nach Bütschi. Auf Teer fahren wir noch ein Stück runter bis Bergläger.
Von hier aus führt uns ein signalisierter Bikeweg bei stechender Sonne wieder bergauf. Bald ist

der Schotterweg zu Ende, der ausgeschilderte Weg geht jetzt weiter als Wurzelpfad. Steil bergauf, mit Stufen, Wurzeln, selbst für Wanderer eine schöne Anstrengung. Wir keuchen mit unseren Bikes den Berg hoch. Und fluchen. Fahrbare Wege werden für uns gesperrt, wir wollen auch schöne Wege, miserable dürfen wir fahren bzw. schieben.
Ein Mountainbikepärchen, das wir gestern schon gesehen haben, tut sich dieselbe Qual an. Oben begrüßen uns dann freundliche Touris, die wir heute morgen beim Anstieg auf der anderen Seite schon getroffen haben. Sie lachen und scherzen. „Sie erkenne ich wieder. Wissen Sie woran?“, fragt ein rüstiger Opa. „An Ihrem interessanten Bart.“ Danke! Solche Wanderer mögen wir.
Fünf Minuten später: zwei Schweitzer. Sie erklären uns den schwierigen Weg weiter bergauf. Dort wollen wir aber nicht hin. Auf unsere hochdeutschen Antworten schalten sie sofort auf verständliches Schweizerdeutsch um. Über halbe Meter tiefe Kuhpfade (Bikeweg!) rutschen wir ins Tal, um dann die finale Abfahrt bis nach Adelboden bei hohem Tempo und grandiosem Panorama zu genießen…


Tag: Di, 26.07.05
Fahrer/innen: mit Elisabeth, Benjamin, Andrea, Jonas, Nadine
Strecke: Cholerenschlucht, Egeneschwand, Tschentenalp
Dauer/Länge/Höhenmeter: 2 Std / 780 hm
Die Nebeltour zur Tschentenalp (1940m)

Die Berge sind im Nebel versteckt. Wir verschieben die geplante Tour zum Hahnenmoos. Neues Ziel Tschentenalp. An der Cholerenschlucht vorbei, zu der wir nachmittags dann wandern werden, zieht sich das Teersträßchen endlos lang den Berg hoch. Gut, dass keine Sonne scheint. Begeisterte Wanderer, die uns wohl für die 22. Tour de France Etappe halten, versorgen uns mit Geleebonbons. Jetzt schaffen wir es natürlich. Etwas unterhalb der Tschentenalp, die man noch nicht sehen kann, machen wir Mittagspause. Blick ins Tal und auf wolkenverhangene Berge. Drei machen sich anschließend auf den Weg bis hinauf zur Tschentenalp. Viel Kindergeschrei (Gondelstation), eine Ziege und drei tumbe Hasen machen uns auch keine Freude und wir kehren um. Zum ersten Mal kommt unsere Helmkamera zum Einsatz…

Tag: Mo, 25.07.05
Fahrer/innen: mit Elisabeth, Benjamin, Andrea, Jonas, Nadine und Lukas
Strecke: Elsigbach, Elsigalm, Elsigseelein, Höchst, Bunderenalp
Dauer/Länge/Höhenmeter: 2,5 Std / 25 km / 930 hm
Die Floptour: das leere Elsigseelein

Nach früher Sonne ziehen bald die ersten dunkleren Wolken über die Berge. Aufbruch zur ersten „ausgedehnteren“ Tour. Gemütlich geht es eine gute halbe Stunde ein Teersträßchen hoch in Richtung Elsigbach – immer mit Blick ins Tal. Ab Elisgbach steigts. Als wir vor zehn Jahren die Tour machten, gab es hier nur einen Schotterweg. Die letzten Meter vor der Elsigalm sind sehr steil. Weiter geht es hoch, bis felsiger Fußweg zum Elsigseelein führt. Wir haben ihn als klaren, grün schimmernden Bergsee in Erinnerung, in dem sich die Felsen spiegeln. Doch große Enttäuschung: der See ist bis auf zwei Pfützen in der Mitte ausgetrocknet…
Auf dem Rückweg biegen wir auf der Elsigalm links ab – und guck an, hier liegt das Seelein, neu angelegt. Danach beginnt ein schöner schmaler Wanderweg, leider mit rutschigem Schotter runderneuert, aber mit toller Aussicht bis zum Wildstrubelgletscher. Einen nicht eingeplanten Weg erwischen wir, der nochmal ansteigt. Lukas, der sowieso immer vorfährt, tritt wieder fest in die Pedale und massakriert die Kette. Benjamin hat sie schnell repariert, d.h. gekürzt. Zeit auf die Karte zu schauen – und umzukehren. Über den Bergen haben sich dunkle Wolken aufgetürmt und ferner Donner grollt. Wir sausen ab ins Tal. Die ersten Tropfen fallen, des donnert, wir suchen Schutz.
Ein freundlicher Bauer gewährt uns Unterschlupf in seiner Garage. Noch ein Biker kommt. Die beiden kennen sich und halten ein unverständliches Gespräch auf Ausländisch. Das Gewitter zieht schnell vorbei, ein wenig regnet es noch, wir fahren weiter. Rechtzeitig.
Als wir zuhause sind, beginnt es aus Eimern zu schütten…


Tag: So, 24.07.05
Fahrer/innen: mit Jonas und Lukas
Strecke: Schärmtanne
Dauer/Länge/Höhenmeter: 1,5 Std
Die verbotene Tour

Wegen Regens verschieben wir die geplante große Sonntagstour zum Elsigseelein. Zu dritt fahren einfach so drauf los in Richtung Hahnenmoos. Steiler Anstieg hoch nach Adelboden. English Kids machen Kletter- und Seilübungen an einer Brücke. Dann fahren wir den ersten verbotenen Weg. Das merken wir aber erst, als wir auf der Straße vor Schärmtanne herauskommen. Als wir den nächsten Wanderweg reinfahren, achten wir auf ein Verbotsschild: Keines da. Ein wunderbarer schmaler Wanderweg führt uns mit tollem Panoramablick zurück nach Adelboden. Viele Wanderer unterwegs. Eine große Gruppe grüßt freundlich. Zwei ältere, die später kommen, meckern: Weg gesperrt, Polizei… Tatsächlich ist er von der anderen Seite her für MTB nicht zugelassen. Wir sind keine Hellseher…


Tag: Sa, 23.07.05
Fahrer/innen: mit Elisabeth, Benjamin, Andrea, Jonas, Nadine und Lukas
Strecke: Engstligenfälle, Adelboden
Dauer/Länge/Höhenmeter: 1,5 Std
Die Erinnerungstour: Engstligenfälle

Zuerst wollte noch ein RTFler aus Schmelz und mit Bauch und Helm (hoch in der Stirn) mit uns fahren, aber dann haben wir ihm kurz beschrieben, was wir Mächtiges vorhaben. Da ist er doch lieber talabwärts zur nächsten Jausenstation gefahren.
So brechen wir auf zur Erinnerungstour. In Adelboden haben wir vor zehn Jahren schon einmal Station gemacht.
Auch damals schon waren wir mit den Mountainbikes unterwegs. Die Berge sind dieselben geblieben… Wir nehmen den Wanderweg am Bach entlang in Richtung Engstilgenfälle, kommen am Haus vorbei, in dem wir damals gewohnt haben, fahren weiter zu den Engstligenfällen. Hier trifft man immer Urlauber an. Der Wasserfall donnert immer noch über die Felsen hinweg. Diesmal veranstalten wir keine Kletterübungen.


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