Pfronten Marathon

nachgeliefert von : Jonas, Nadine, Juni 2007

Montag: Hirsch in freier Wildbahn

Am ersten Tag wollten wir nur etwas rumrollen zum Gucken und Regenerieren vom Marathon in Kirchzarten. Erstes kleines Highlight war ein Singletrail leicht oberhalb von Pfronten, der Ascha Waldpfad. Teils schwierig zu fahren, dafür aber sehr schön, und einen riesigen und echten Hirsch in freier Wildbahn gesehen! Boah! Dann ging es weiter zur Station der Breitenbergbahn. Und siehe hier, oho, Mountainbike Schilder…die Marathon Runde sogar komplett ausgeschildert. Über nette Singletrails an der Vils entlang kommen wir zu einem Mittelalter Spielplatz, wo die „Kleinen“ dann etwas spielen dürfen! Richtung Unterkunft geht’s an einem Moor entlang…

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Dienstag: Wanderung Aggenstein

Der Aggenstein. Ausnahmsweise erlauben wir uns mit dem Lift ein paar Höhenmeter zu sparen. Von der Pfrontener Seite sieht der Anstieg schwierig aus… steile Felswand eben… unterhalb der Felswand geht es aber auf der Rückseite hoch. Der Aufstieg zum Aggenstein ist recht schön (immer wieder tolle Ausblicke in die Ebene und in die Tannheimer Alpen), Trittsicherheit jedoch ist unbedingt erforderlich. Interessant ist das letzte Stück zum Gipfel, da darf etwas geklettert werden, für einen Nicht-Geübten schon ganz schwierig, für einen Geübten aber kein Problem. Von dort geht’s über die Bad Kissinger Hütte bergab, durch die Reichenbachklamm (eher unspektakulär, aber besser als nur Forstweg) zur Talstation. Auf dem Abstieg war nicht viel los, ein Wanderer war unterwegs, während es oben auf dem Aggenstein recht eng werden kann. Deshalb lieber früh aufstehen….

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Mittwoch: Marathonstrecke abfahren

Marathonrunde abfahren und Regenerieren! Zum Ausrollen wählt Nadine eine eher flachere Runde um Pfronten. Ich will in der Zeit die 50km Runde des Pfrontener Marathons abfahren. Positiv zu erwähnen, dass diese komplett ausgeschildert ist. Man sollte aber sicherheitshalber vorher einen Blick auf die Karte werfen, damit man ungefähr weiß, wohin man soll. Die Runde hat 52 km und 1900 HM, also ein ganz schönes Stück Arbeit. Drei Berge sind drin, zwei längere Anstiege und ein eher kürzerer. Immer wieder hat man schöne Ausblicke auf den Hopfensee und in die Ebene. An der Auffahrt zum Breitenberg steht ein Schild „ Bestzeit 29 Min“…nicht schlecht. Der Anstieg zieht sich in die Länge über 7km, die Sonne knallt ganz schön, irgendwann ist der Tank leer, Gottseidank kommt eine Wasserstelle, gerettet! Die Abfahrt ist eher unspektakulär, breite Schotterwege, am Schluss mit einigen Serpentinen.

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Donnerstag: Regentag

Heute hat es fast den ganzen Tag geschifft! Naja, wir haben ja eine super Ferienwohnung. Sehr empfehlenswert! Da hält man es auch länger bei schlechtem Wetter aus. Gegen Abend wird’s noch etwas schöner und wir unternehmen einen kleinen Abstecher ins schöne Vilstal. Auf dem Weg ins Vilstal ist Hannes Zacherl von der Orga des Marathons schon eifrig dabei die Strecke für Samstag zu markieren. Wir sagen den freilaufenden Ponys noch Hallo, dann geht’s zurück, bevor wir nass werden.

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Samstag: Pfronten-Marathon

Marathontag! Für Nadine die Kurzstrecke mit 26km 900hm und für mich die 50km mit 1900hm! Das Wetter ist morgens etwas wolkig und es sieht nach Regen aus, bessert sich aber im Verlauf des Tages. Beide sind wir nach einem harten Marathon mit den Ergebnissen bzw. eher mit unseren Zeiten zufrieden, denn die Konkurrenz hier unten ist sehr stark! Tolle Stimmung auf den beiden Strecken, überall viele Zuschauer, die einen anfeuern, eine Trommlergruppe, Rockmusik über Lautsprecher während man berghoch fährt, etc…wirklich Top! Beschilderung, Verpflegung und Orga sind auch sehr gut! Insgesamt ein klasse Marathon!

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