Lechweg 2

    Fahrer/innen: mit Jörg und Alfred
    Strecke: Lechweg
    Dauer/Länge/Höhenmeter: 6:10 Std / 70 km / 1200 hm?
    Wetter: 6 – 22 Grad, bewölkt, sonnig

Der Sonnentag
Der Morgen erwartet uns ausgeschlafen und in aller Frische. Die Wolken hängen noch tief und erinnern uns an den gestrigen Tag. Aber schon berührt die Sonne einzelne Berggipfel – und der ganze Tag wird so schön, wie er beginnt. Unruhig wie junge Pferde stapfen wir vor dem Frühstück schon draußen herum und begutachten die frisch gewaschene Umgebung. Frühstück leider erst um 8 Uhr…
 

 
Bis Reutte geht es gemütlich durch das Lechtal und wir erfreuen uns am Anblick der Berge rings herum. Kleine Steigungen und ein paar Trails zwingen uns zum Kleiderwechsel. Langsam wird es warm, aber doch nicht so, dass man gewillt ist, die vielen Bademöglichkeiten auf dem Weg zu nutzen. Ständig rauscht der Lech rechts oder links an uns vorbei und die Tannheimer Berge rücken immer näher. Bald begleiten uns die Kletterberge wie die Rote Flüh auf unserem Weg nach Reutte.
 

 
Bevor es dort ein paar Höhenmeter zu erledigen gibt, machen wir bei schönem Blick auf Reutte unsere kurze Mittagspause.
Die Strecke führt dann den Berg hinauf zur Kostarienkapelle. Als wir dann aber auf einen steilen Wurzelweg treffen, kehren wir um und nehmen einen zwar auch nassen und anstrengenden Trail hinauf und hinunter zum Frauensee.
 

 
Der Wechsel auf die andere Talseite bringt uns dann zum letzten großen Teilstück der Tour: Anstieg zum Alpsee mit Schloss Hohenschwangau und Abfahrt nach Füssen. Rechten Auges begleitet uns der markante Säuling.
Die Trails zum Alpsee sind noch sehr nass und sehr anspruchsvoll und für uns oft nicht fahrbar, aber längere Tragestrecken gibt es nicht. Einige Reifenspuren zeigen, dass auch andere Mountainbiker den (eigentlich verbotenen) Weg nutzen. Einige Touristen umrunden ebenfalls den Alpsee, aber mit uns friedlichen Radwandern gibt es keine Probleme.
Touristenrummel erwartet uns natürlich (schönes Wetter, Sonntag) am Schloss Hohenschwangau. Überproportional vertreten sind wieder die Japaner.
 

 

Der Lechweg bringt uns dann weiter am Schwansee vorbei zu einem vorletzten Höhepunkt, zum Kalvarienberg. Drei phantastische Ausblicke fassen die zweitägige Tour noch einmal blickmäßig gut zusammen: Wir schauen ins Lechtal, hinter deren Berge langsam die Sonn versinkt, wir schauen zum Schloss Hohenschwangau mit Schwansee und Säuling und wir blicken hinunter nach Füssen.
Ein letzter Trail bringt uns zurück zum Lechfall, der allerletzen Station unserer Reise und unserem Ausgangspunkt.
 

 
Es folgen morgen die Fotos von J und A…

Eine Antwort auf „Lechweg 2“

  1. Hallo Norbert,
    seit langer Zeit lese ich mit Begeisterung Dein MTB-Tagebuch. Eine tolle Sache wie ich finde.
    Ich war mit meiner Familie diesen Sommerurlaub in Schwangau und habe einige Strecken bzw. Trails auf Deiner Reisebeschreibung wieder gefunden.
    Auch den Trail direkt am Alpsee bin ich mit meinem Sohn gefahren. Wenn Du mal in der Gegend Urlaub planen solltest, kann ich dir den Alpenrosenweg sowie den Weg zur Bleckenau empfehlen.
    Ich wünsche Dir noch viel Spaß und weiterhin tolle Reisen und Reiseberichte.

    Gruß Oliver

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