Hochwaldsteig

Fahrer/innen: mit Elisabeth, Benjamin, Andrea, Daniel, Klaus und Uwe
Strecke: Nunkirchen, Noswendel, Dagstuhl, Bruder Klaus Kapelle (Löstertal), Gehweiler, Reidelbach, Konfeld
Dauer/Länge/Höhenmeter: 4 Std / 60 km
Wetter: 2 – 12 Grad, sonnig

 

Mountainbiker und andere Freiluft- und Naturliebhaber sind wahrlich in diesem Winter mit sonnigen Sonntagen verwöhnt worden. Wie lange das noch so weiter geht? Wir werden es genießen. So auch an diesem Sonntag.
Nach überstandenem Fackellauf in Weiskirchen am Vorabend spüren wir die noch verhärteten Muskeln im Oberschenkel. Fünf bis acht Minuten mit Höchstgeschwindigkeit über Asphalt laufen hat seine Spuren hinterlassen.

 

Wir sind in Richtung Löstertal unterwegs. Immer wieder „entzückend“: der winzig kleine Ort Niederlöstern mit seinen alten Bauernhäusern und dem weiß getünchten Kapellchen. Ein anderes Jahrhundert. Wir überqueren die Hauptstraße nach Wadern und stoßen auf einen neuen Wanderweg, direkt dem Feldweg gegenüber. Der Weg passt gut ins Konzept. Er erspart ein Stück Teerstraße und führt direkt in den sagenumwobenen Fahrwald. Der Wanderweg (Wa2) ist noch so neu, dass kaum eine Trittspur zu finden ist, einige wenige Schildchen, rote Farbe an den Bäumen.
Fahrwald, eigentlich Farnwald, weil dort der Zauberfarn wächst. Man kann ihn nicht erkennen, denn er sieht nicht anders aus wie die andern Farnkräuter auch. Wer aber von seinem Samen bei sich trägt, der ist für die anderen Menschen unsichtbar, obwohl er selbst alles sieht und hört. Diesmal haben wir keinen gesehen, schließlich ist Winter, aber im Sommer werden wir uns auf die Suche machen oder einfach unserem Glück vertrauen und darauf warten, dass es uns so ergeht wie dem Schneider in einer der vielen Geschichten über den Fahrwald.

 

Vom Farnwald geht es am Modellflugplatz vorbei über die Höhe bis zur Bruder Klaus Kapelle. Immer wieder – und bei Sonnenschein besonders – eine schöne Sicht ins Löstertal und auf der anderen Seite ins Wadrilltal. Dort hinunter brausen wir dann auch, um gleich auf der anderen Seite wieder aufzusteigen bis nach Reidelbach. Jetzt sind wir im Hochwald. Und hier nehmen wir den Hochwaldsteig. Oft schon sind wir kleinere Stücke gefahren, jedoch nie die volle Breite quer durch den Hochwald. Oberhalb von Reidelbach biegt man am Waldrand links ab, Schilder weisen den Weg, Reiter haben ihn stellenweise arg massakriert. An einer Kreuzung sind wir etwas ratlos. Woher jetzt? Wir fahren ein kleines trailiges Wegstück runter und kommen in Steinberg raus. Wollten wir aber nicht und sind deshalb wieder den selben Weg zurück gefahren, berghoch, und haben den ausgeschilderten Weg gefunden. Der Rest verlief über bekannte Bahnen…

 

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