Lenzerheide

    Fahrer/innen: mit Lukas und Daniel
    Strecke: Lenzerheide, Piz Scalottas
    Dauer/Länge/Höhenmeter: 2:30 / 25 km / 1300 hm
    Wetter: 28 Grad, sonnig

Die Revivaltour
Vor 12 Jahren waren wir schon einmal mit den Bikes in Lenzerheide (Graubünden/Schweiz). Jetzt gab es die Rivivaltour zum Piz Scalottas (2321m). Wir besuchen Lukas und seine Freunde und starten von Lenzerheide aus diese Erinnerungstour. Raffa kann wegen eines defekten Bikes nicht dabei sein, Lukas fährt auf dem Rad von Elisabeth. Es läuft recht und schlecht, weil der Rahmen natürlich viel zu klein ist. Auch sein Bike ist wegen defekter Bremse in Reparatur.

Lenzerheide hat sich stark verändert in den vergangenen zehn Jahren: viel mehr Neubauten, ncoh viele Baustellen, viel mehr Mountainbiker, mehr Betrieb und Hektik insgesamt. Kein sehr positiver Eindruck. Landschaft und Bikewege jedoch sind zu empfehlen. Haben wir damals noch nach ständig die Plastikgriffe für die Weidezaunabsperrungen in die Hand nehmen müssen, vorher am besten abbsteigen, wenn´s gegangen ist… Heute haben sie flexible Schnapper installiert und man kann durchsausen. Das rote Teil schlägt zwar ans Bein oder den Rahmen oder dem dicht folgenden Hinterfahrer irgendwo hin, aber ein Vorteil für die oft hetzenden Biker…

Lenzerheide ist bekannt für sein Downhillevent „Trek Bike Attack“ (Rothorn). So können jetzt die Downhiller auch auf der anderen Seite zum Piz mit dem Lift hochfahren und runterballern. Sehr viele waren es an diesem Tag nicht, wahrscheinlich war es zu heiß. Viele Bikes standen zwar oben am Restaurant, aber runtergefahren sind wir fast allein, vielleicht auch den falschen Weg. Der war jedenfalls signalisiert und zum Teil ein schöner Trail…
Oben haben wir Elisabeth und Raffa getroffen, die die Hälfte des Berges zu Fuß gemacht haben.

Beim Abfahren treffen wir auf einem sehr ruppigen Trail einen Einheimischen: Hütchen, Bart, Knopf im Ohr, Blumenstrauß in der Hand… Wir halten an, grüßen, reden mit ihm. „Ihr sanns jo verrickt!“, meint er ungeniert. Wir geben ihm recht, aber er glaubt uns, dass es viel Spaß macht. Wir sind ja auch vorsichtig.

Zum Abschluss der Tour gehört ein kurzes erfrischendes Bad im Heidsee dazu. So viel Spaß hat es nicht gemacht, es war einfach zu voll rundum.

Einen großen Ärger gab es dann am Schluss auch noch und einen ganz dicken Minuspunkt für die Schweizer, zumindest die Schweizer Bürokratie (hier: die Polizei)
Wir bezahlen natürlich brav die Parkgebühr am Anfang und finden am Schluss einen Strafzettel über 40 Franken. Der Parkschein muss beim Türzuschlagen herunter geflogen sein und lag nicht mehr hinter der Windschutzscheibe. Die Reklamation auf der Polizeistation war erfolglos. Trotz des vorgewiesenen Parkscheins gab es kein Pardon: Der Zettel muss gut sichtbar hinter der Scheibe liegen. Pech muss in der Schweiz teuer bezahlt werden…

Die Fotos von Daniel (Spiegelreflex):

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