Yak Khara

Schnee, Sonne, geniale Trails vor atemberaubendem Panorama waren unser Programm am zweiten Tag in Manang.
Unser Ziel: bis auf 4000m hoch zu kommen… Wir nehmen den Weg in Richtung Pass. Tensing guidet uns.

Bei strahlendem Wetter fahren wir durch Manang, klettern über viele Schneehaufen, die im Schatten der Häusermauern zu ewigem schwarzen Schnee werden. Kaum haben wir den Ort verlassen und müssen das erste Stück schieben, überfällt uns eine Horde Kinder. Der erste Junge stellt sich sofort auf eine Pedale, ergreift den Lenke und grinst:-!
Jetzt will er ein Stück gefahren…
Wenn die Bande nicht mehr abrücken will, schreitet Tensing ein. Auf ihn hören sie irgendwie…

Noch sind die Trails trocken und meist gut fahrbar. Bald aber kommt der Schnee. Eine Trittspur ist frei, wird aber mit steigender Sonne immer weicher. Fünf Zentimeter tiefer Brei kostet viel Kraft, die Luft wird auch nicht dicker. Wir nähern uns den Viertausendmetern. Voher gibt es noch eine Pause mit einem älteren Träger, der vier Matratzen schleppt. Er sitzt in einer Ecke eines verfallenen Häuschens und ruht sich aus. Er bekommt einen Riegel ab und freut sich…

Dann müssen wir eine Hängebrücke überqueren, sie ist schneefrei…

Kurz vor dem Bergdorf Yak Khara ist es soweit, die 4000m sind erreicht, Gruppenfoto und zurück geht es… Viele Trekker kommen uns entgegen, kurze Gespräche…
Nach dem Schneegebiet konnten wir dann richtig gut laufen lassen … und das vor genialer Kulisse…

Erinnerung und Nachtrag:
Auf dem Rückweg von unserer 4000m-Tour kehren wir in einem kleinen Gasthaus ein, das einen fantastischen Blick auf die Berge bietet. Die Tische stehen auf dem Dach und nichts behindert die frei Sicht. Eine jungen Engländerin, welche die kleine Lodge bewirtet, serviert uns Tee. Ein deutscher Trekker erzählt von seiner Tour, die er aus gesundheitlichen Gründen abbrechen musste. Von der Gruppe getrennt, macht er sich allein auf den Weg nach Manang und zurück nach Besishahar.


Die Handy-Fotos:
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