Phewasee

Um fünf Uhr fünfzehn klopft Tensing an unserer Tür: Zeit für den Sonnenaufgang über Pokhara…
Also stolpern wir los, es ist fast schon hell. Wir brauchen nur zehn Minuten bis zum höchsten Punkt von Sarangkot.

Der Tempelplatz füllt sich so langsam, denn für die Touristen ist es Pflicht, hier hoch zu kommen. Und für die Taxiunternehmen ein großes Geschäft. Vielleicht zweihundert Menschen aller Nationalitäten haben sich versammelt, in den Händen schussbereit die unvermeidlichen Handys und Kameras.
Es ist zwar ziemlich trüb und etwas bewölkt, aber bald werden die Spitzen der hohen Berge zartrosa angestrahlt und irgendwann erscheint auch die blutrote Sonne über Pokhara… Zeit fürs Frühstück und die Abfahrt nach Pokhara…

Diese Abfahrt gestaltet sich nicht so einfach, wie gedacht. Breiter Weg mit vielen, vielen Steinen, Pfützen, Matsch… einen hupenden Bus im Nacken. Schulkinder in schicken blauen Uniformen, die Buben sogar mit Schlips. Ein bisschen frech waren manche schon, indem sie sich uns in den Weg stellten oder Stop riefen…
Zwei Stunden fuhren wir 1000 hm abwärts bis zum Phewasee. Dort genehmigte uns Tensing endlich eine Teepause.
Gemütlich rollten wir dann noch eine knappe Stunde am See mit seinen bunten Fischerbooten entlang.
Den ersten Platten der bisherigen Tour produziert unser Guide Tensing. Das verschafft uns noch eine Pause…

Der Verkehr in Pokhara verlangte dann wieder unsere volle Aufmerksamkeit. Nachmittags Männershopping..

Erinnerung und Nachtrag nach einem Jahr:
Immer wieder interessant: Unsere Guides scheinen in allen Lodges und Teehäusern zuhause zu sein. Kaum haben wir irgendwo angehalten, sitzen sie schon in der Küche des Ladens, halten einen Plausch mit den Leuten, bekommen einen Tee oder Kaffee. So auch an diesem Tag. Gerade unten am See angekommen, steuern die beiden auf einen kleinen Laden zu – und sind verschwunden… Das scheint in Nepal ein ungeschriebenes Gesetz zu sein, dass die Guides der Küche einen Antrittsbesuch abstatten müssen, bevor die Touristen bedient werden.


Die Handy-Fotos:
image

image

image

image

image

image

image

image

Eine Antwort auf „Phewasee“

  1. Hallo Norbert,
    hier ist der immer „plappernde“ Enzo. Ich denke, es geht euch gut. Ich wünsche euch eine gute Heimkehr und würde mich freuen, wenn du mir bisken von eurer Tour am 15.11.2014 bei der MTB-CUP-Feier – wenn du vor Ort bist- berichtest. Es interssiert mich sehr. Viele Grüße Enzo

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.