World Peace Stupa

Pokhara ist noch voll mit Dunst und Nebel zugedeckt, die westliche Welt schläft noch, da brechen wir zur zweiten Pokharatour auf. Unser Ziel: der World Peace Stupa auf einem Bergrücken oberhalb von Pokhara gelegen.

Zuerst müssen wir wieder ein Stück durch die Stadt fahren,  die Straßen sind breit und deshalb ungefährlicher. Bald geht es gut hoch, der Weg wird wie bekannt grob, steinig, anstrengend. Langsam lassen wir die Wolken unter uns zurück…
Nach knapp zwei Stunden Anstieg werden wir mit einer tollen Aussicht auf den Phewasee und das Annapurnagebirge belohnt.

Eine lange Treppe führt dann hinunter und ein Trail wieder bergauf zum Stupa, einem buddhistischen Heiligtum. Aber wir sehen eigentlich nur Touris. Wir übernehmen dann die Rolle der Pilger und umrunden den Stupa drei Mal, links herum. In einem anderen kleinen Tempel zünden wir eine Kerze für den Weltfrieden an und geben eine kleine Spende.

Der Weg zurück, den Tensing bei den Einheimischen erfragt, entpuppt sich als ein wilder Singletrail. Wir probieren zu fahren, aber anfangs ist der Lehmboden so glatt wie Schmierseife. In Anbetracht unserer besonderen Situation muss der Ehrgeiz zurück stecken, solche Trails zu meistern.
Bald jedoch wird der Pfad besser fahrbar und wir hoppeln mit unseren  Hardtails durch den Dschungel.  So wirkt dieser fremdartige Wald mit seinen Bäumen und Farnen jedenfalls auf uns.

Wir landen am Ortsrand von Pokhara, wohin sich keine Touristen verirren …

Erinnerung und Nachtrag nach einem Jahr:
Da wir mehrere Tage in Pokhara verweilen und unsere Lodge nur Frühstück anbietet, haben wir uns ein kleines Restaurant in der Nähe ausgesucht. Man kann draußen sitzen, was wir meist tun, dort nehmen wir je nachdem Mittag- und Abendessen ein. Es ist eine sehr kleine Gaststätte, ganz ruhig gelegen, in der Nähe unserer Lodge. Einmal warten wir auf Hari und Tenging. Sie kommen und kommen nicht. Wir schauen dann mal im Restaurant nach: Da liegen die beiden – und schlafen. In einer Ecke steht nämlich ein flacher Tisch, bei dem man auf dem Boden sitzt – und nach dem Essen schön einschlummern kann…


Die Handy-Fotos:

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Eine Antwort auf „World Peace Stupa“

  1. hallo jörg
    jetzt hab ich mal einige eurer berichte nachgelesen.. echt klasse denke ich da bei euch. der himmel scheint immer blau zu sein. es klappt wohl auch alles bestens. viel spass weiterhin und toi toi toi. liebe grüße von den ruhnaus

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