Nepal 2014: die Route

Nach dem schrecklichen Blizzard im Annapurnagebirge mussten wir unsere Route zwangsläufig ändern. Der erste Teil verlief wie geplant: bis hinauf nach Manang und von dort soweit, bis der Schnee uns in die Schranken verwies. Eine Passüberquerung kam nicht in Frage, also fuhren wir am nächsten Tag den gleichen Weg zurück – und sahen eine Menge Neues, die Perspektive hatte sich geändert.
Drei längere Strecken haben wir mit einem Kleinbus zurück gelegt.
Folgende Tagesetappen ergaben sich demnach:

    Kathmandu: Stadttour (Kleinbus)
    Kathmandu – Besishahar: Kleinbus
    Besishahar – Jagat: MTB (32 km / 1100 hm)
    Jagat – Dharapani: MTB (24 km / 1030 hm)
    Dharapani – Charme: MTB (19 km / 1000 hm)
    Charme – Pisang: MTB (15 km / 650 hm)
    Pisang – Manang: MTB (18 km / 500 hm)
    Manang – Yak Kharka: MTB (9 km / 600 hm)
    Manang – Pisang: MTB (20 km / 400 hm – 500 hm)
    Pisang – Charme: MTB (26 km / 400 hm + 600 hm – 800 hm)
    Charme – Jagat: MTB (33 km / 600 hm – 1800 hm)
    Jagat – Besishahar: MTB (28 km / 600 hm – 1100 hm )
    Besishahar – Pokhara: Kleinbus
    Pokhara – Sarangkot: MTB (12 km / 800 hm)
    Sarangkot – Pokhara: MTB (30 km / 300 hm)
    Pokhara – World Peace Stupa: MTB (15 km / 500 hm)
    Pokhara – Kathmandu: Kleinbus
    Kathmandu – Nagarkot: Kleinbus, MTB (30 km / 900 hm)
    Kathmandu: Stadttour zu Fuß

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Die Wegbeschaffenheit sah logischerweise sehr unterschiedlich aus. Von Teerstraße bis Singletrail konnten wir alles ausprobieren. Zu 90% sind wir aber über breite Schotterstraßen gefahren, die jedoch wiederum zu 90% so von Bussen, Lastwagen und Jeeps zerfahren waren, so dass sich ein zwei Meter breiter Singletrail ergab, denn man musste sich seine Spur immer wieder neu suchen. Der Belag bestand manchmal aus Sand, meist aber aus grobem Schotter, sehr dicken Steinen oder auch mal aus zusammengelegten Felsbrocken. Durch die vielen Bäche, die ins Tal stürzten, gab es öfter nasse Schuhe und Füße.
Sowohl bergauf als noch mehr bergrunter machte uns der Weg sehr zu schaffen. Und natürlich auch den Bikes.
Bei den Touren um Pokhara und Kathmandu herum konnten wir auch öfter über Singletrails fahren…Nicht zu vergessen: die berühmten Hängebrücken im Himalaya…

In der Regel erreichten wir mittags unser Tagesziel, wobei wir im Schnitt für die rd 800 hm drei bis vier Stunden Fahrzeit benötigten. Schieben war in der Regel jeden Tag nötig, wobei Lukas mehr im Sattel saß als wir anderen…
Die Vegetation sah entsprechend der jeweiligen Höhe ebenfalls sehr unterschiedlich aus: Dschungelartige Wälder auf 800m bei Kathmandu, Steinwüste und Schneedecke auf 4000m. Das einzig Konstante war das gute Wetter, der blaue Himmel über uns…

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