Nepal 2014: der Riss im Mantel

Der Rückweg nach Besishahar führt uns drei Tage lang über die selbe Route wie bergauf nach Manang. Wir übernachten in Pisang, Charme und Jagat, in den schon bekannten Lodges. Nachmittags bleibt Zeit für kleine Ausflüge mit dem Bike, Wanderungen, Besichtigungen.

Die Perspektive ist in diese Richtung natürlicherweise eine andere. Auf dem Hinweg gab es zwar immer wieder Blicke auf die Wegstrecke, die wir zurückgelegt hatten. Jetzt hatten wir etwas mehr Zeit, obwohl die Augen doch ständig auf den Boden gerichtet waren: sehr harte Abfahrten, z.T. bis zu 1800 hm am Tag… In Pisang regnet es sogar einmal – für eine Stunde.

In Jagat übergeben wir unsere übrig gebliebenen Stifte und Blöcke, die wir unterwegs an die Kinder nicht losgeworden sind, an den Herbergsvater, der sie an die Schule in Jagat weiterleitet…

Eine Geschichte muss aber noch erzählt werden: die vom aufgerissenen Mantel. Die brutalen Wege haben natürlicherweise ihren Tribut verlangt. So bekommt ein Mantel von Jörgs Rad einen üblen Riss. In Pisang soller repariert werden. Wie das vor sich ging, wirft ein sehr positives Licht auf unsere Guides, besonders auf Hari. Zuerst tauscht er einfach einen Mantel seines Rads gegen Jörgs aus. Dann muss die schadhafte Stelle, der Riss, repariert werden. Etwas unterlegen. Aber was? Nach etwas Suchen bringt Tensing eine Wärmflasche an, aus der die beiden dann ein Stück aussägen und es als Unterlage benutzen.
Die restliche Wärmflasche steckt Tensing dann vielleicht dem Herbergsvater wieder zurück ins Bett :-)

Im folgenden gibt es einige neue Fotos, wobei die mit Tele und die mit NM von Jörg stammen:

Eine Antwort auf „Nepal 2014: der Riss im Mantel“

  1. Hallo! Mann, was für Bilder! Nicht nur dass sie wirklich klasse Motive zeigen, auch die Qualität ist wirklich sehr gut. Einen Reifen mit Riss habe ich auch noch rumliegen, muss heute Mittag mal die Wärmflasche suchen… ;-)

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