Durch die Bach


Fahrer/innen: mit Andrea, Thomas K. und Thomas F.
Strecke: Lückner, Rappweiler, Weiskirchen, Noswendel, Bardenbach, Vogelsbüsch, Limbach, Nunkirchen
Dauer/Länge/Höhenmeter: 3,5 Std
Wetter: 10 Grad, grauer Himmel, später hats genieselt

Gudd nass woars! Nicht von oben, sondern von untern. In der Nacht zuvor hat es gut geregnet und alle Wege waren herrlich weich, gut zum Drauffallen, aber keiner hatte Lust… Zudem sind viele Leute im Wald am Holzmachen und zermatschen die Wege noch zusätzlich. Entsetzlich. Da muss man und frau durch. Genervt haben uns aber mehr die Bäume, die von Menschen- und von Sturmeshand dran glauben mussten und noch auf den Wegen lagen…
Im Weiskircher Wald bekommt Thomas K. seine Hausaufgabe: Warum schäumt der Holzbach so? Da wird er sein gesichertes Fachterrain verlassen müssen und mal bei den Kollegen nachfragen. Nicht vergessen! Im Weiskircher Wald meckern auch ein paar Wanderer (Was haben die auch bei dem Wetter im Wald zu suchen?!), weil wir ein Stück Wanderweg gefahren sind. Das wirklich kurze Stück sind wir nur wegen eines Fotos gefahren…
Die Route war eine dieser vielen Zufallstouren: Einfach laufen lassen, irgendwo kommen wir schon raus. Erst in den Hochwald bis zum Buchheimer Kapellchen, dann rüber nach Weiskirchen. Vom Noswendler See aus zum Bardenbacher Fels und dann kam noch ein Schlenker hoch nach Vogelsbüsch und zum Dreibannstein. Wer weiß es: Welche Landkreise stoßen an dieser Stelle aufeinander?? Jedenfalls war es an dieser besonderen Stelle saumäßig dreckig. Und die Brücke über den Bach ist immer noch nicht fertig, sondern akkurat mit einem rotweißen Band abgesperrt. Also müssen wir über den Bach balancieren. Andrea wäre ja aufs Titelfoto gekommen – sie ist aber nicht in den Bach reingefallen. Auch bei einer zweiten Bachüberquerung tat Thomas F. dem Fotografen nicht den Gefallen :-(

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3 Antworten auf „Durch die Bach“

  1. Hallo Norbert mit Familie,
    zwei Dinge schon nach kurzer Zeit, die wir uns kennen, muß ich loswerden.
    – Die Art, wie man bei Euch aufgenommen wird und dann mit Radeln darf, ist echt genial.
    – die Kommentare und Bilder im Netz zu lesen und zu sehen, das ist einfach spitze.

    Ich freue mich schon auf unsere nächste Tour, die Bilder und Deine Kommentare.
    Das heißt, nur wenn Jonas mein Rad bis dahin fertig hat.
    Gruß
    Fränky

  2. Danke Thomas für die Info!
    Das gibt einen Pluspunkt :-)
    Der nicht unbedingt appetitlich aussehende Schaum ist ja dann wohl natürlichen Ursprungs. Das ist beruhigend zu wissen, denn wir haben aus dem Holzbach schon oft unsere Trinkflaschen im Sommer aufgefüllt…

  3. Hi Norbert,
    ich hab mich mal schlau gemacht und folgendes herausgefunden: Bei dem Schaum auf dem Holzbach handelt es sich um Eiweißstoffe, welche durch absterbendende Biomasse (Algen oder die alten Häute von geschlüpften Wasserinsekten) im Wasser freigesetzt werden. Durch Verwirbelungen an Steinen, Baumstümfen, Wasserpflanzen usw. werden diese Stoffe dann praktisch „aufgeschlagen“ (wie Eischnee). Warum der Schaum im Holzbach so extrem auffällig ist kann ich dir nicht sagen. Es kann aber nur so sein, dass mindestens einer der Parameter hoch sein muss. Ich vermute aber, das es – wie so oft – die Mischung macht; meine: vergleichsweise hoher Eiweißanteil, hohe und turbulente Strömung mit vielen „Störungen“ (Steine, Wurzeln usw.). Na, da lag ich mit meiner ersten Vermutung garnicht so weit daneben :-)

    Bis demnächst….
    Thomas

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