Tropfnass


Fahrer/innen: mit Andrea, Benjamin, Oliver und Thomas F.
Strecke: Lückner, Münchweiler, Rappweiler, Weierweiler
Dauer/Länge/Höhenmeter: 1,5 Std
Wetter: 6 Grad, Dauerregen

Schwierige Entscheidung
Die Prognosen: 100% Niederschlagsrisiko, 6 Grad warm, gefühlt: ein Grad. Der Blick aus dem Fenster: starker Regen. Die ersten Telefonanrufe: fahren, nicht fahren? Wir fahren. Es wird verabredet: Wenn der erste die Schnauze oder die Schuhe voll (Wasser) hat, kehren wir um. Bis nach Rappweiler haben wir es geschafft, den Blick missbilligend auf den mit Wolken verhangenen Hochwald gerichtet…
Es regnet wirklich heftig. Hin und wieder schlägt uns auch noch eine Windböe eine zusätzliche Ladung Wasser ins Gesicht.

Handschuh wringend
Die Hände werden diesmal nicht gerungen, sondern die Handschuhe gewrungen. Bei Benjamin tropft es besonders schön und lang aus dem Handschuh heraus. Oliver hat erst gar keine angezogen, er ist hart im Nehmen. Meine Überhandschuhe sind uralt und auch nicht mehr wasserdicht. Nach einer halben Stunde wird es auch dort feucht und kühl um die Finger herum. Die Regenhose von Thomas flattert heftig an den Beinen, da könnte er seine Frau auch noch mit reinstecken. Ein paar Klettverschlüsse drum herum werden Abhilfe schaffen.

Fotos bei Regen
… zu machen ist ein Kapitel für sich. Mit der wasserfesten Olympus habe ich hoffentlich eine langlebige Kamera gekauft. Die Handhabung bei nassem und kaltem Wetter ist jedoch eine Beschreibung wert. Die Kamera steckt in einer Innentasche oder je nach Jacke auch in der Rückentasche. Viele Fotos müssen der Lebendigkeit wegen während der Fahrt gemacht werden! Und das ist nicht so einfach!
* Die Handschuhe sind inzwischen nass. Beim Herausangeln der Kamera zieht sich blöderweise das Innenfutter mit und muss wieder reingeschoben werden.
* Jetzt heißt es auf den Weg schauen und auf die Kamera!
* Finde den (zu) kleinen Powerknopf mit den dicken Handschuhen! Fünf Versuche, das Motiv ist schon lange verschwunden.
* Endlich: das Display leuchtet. Beim Herumdrehen der Kamera bin ich mit meinen dicken Pfoten auf einen Menüknopf gekommen und Nahaufnahme ist jetzt eingestellt. Prima!
* Es folgt eine Fummelei, bis im Menu wieder die richtige Einstellung erscheint.
* Die Kamera muss in Schussposition gebracht werden: nicht so einfach je nach Tempo, Geländebeschaffenheit und Witterung!
* Jetzt muss nur noch abgedrückt und kontrolliert werden, also nochmal ein Knöpfchen drücken. Ergebnis: Bild verwackelt!

Wetterprognosen
Ein Fluch auf die Wettervorhersagen, besonders auf die aus dem Internet. Während ich nachmittags gemütlich Tagebuch schreibe, muss ich die Vorhänge zuziehen: Die Sonne blendet mich :-(

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