MTB und Yoga

Ein Ruhetag bietet sich an, um einmal ein Mtb-relevantes Thema zu beleuchten: Sportalternativen zum Mountainbiken. Zur Zeit rangiert eine „Sportart“ bei mir in der Beliebtheitsskala ganz oben: Yoga. Eigentlich ist es viel zu kurz gegriffen, Yoga als Sportart zu bezeichnen, es ist eher eine Lebensphilosophie, eine Lebenseinstellung, zu der eben auch körperliche Aktivitäten gehören. Yoga ist erheblich mehr als nur eine modische Fitnessvariante.

Das hat sogar der kritische SPIEGEL verstanden:
Yoga kommt aus Indien. Die Lehre verbindet philosophische Überlegungen mit geistigen und körperlichen Übungen. Die Säulen des Yoga sind Atemübungen, Meditation, Asanas, Entspannung und richtige Ernährung. Körper, Geist und Seele sollen verbunden werden. Yoga bedeutet übersetzt genau das: verbinden. (www.spiegel.de)
proathletikblog.wordpress.com

Wir alle wissen, das Mountainbiken und RAdfahren auch negative Folgen mit sich bringt. Der Oberkörper bleibt in der immer gleichen statischen Position, wiederum ist die untere Körperhälfte, sprich Beine und Hüfte, überwiegend gestreckt, wodurch die Muskulatur sich auf lange Sicht verkürzt. Durch eine verkümmerte Muskulatur müssen andere Muskeln und Sehnen die Arbeit übernehmen, was sich oftmals in Muskelkater niederschlägt. Genau deshalb ist es von Vorteil, einen Ausgleichssport auszuüben, um den negativen Effekten entgegenzuwirken.

Yoga bietet sich optimal als Ausgleichssport an, da die komplette Muskulatur gekräftigt wird. Verschiedenste Asanas beziehen oftmals den kompletten Körper, sowie die Atmung mit ein. Neben den Asanas ist es ebenfalls von Vorteil Atemübungen auszuüben, da diese sich auf das vegetative Nervensystem auswirken und so die Regeneration der Muskulatur begünstigen können.

Die gesamte Beweglichkeit des Körpers wird durch Yoga geschult und die körperliche Leistung gesteigert, was sich wiederum positiv auf das Fahrrad-Training auswirkt. Durch die oft gekrümmte Haltung auf dem Rad ist die Brust nicht geöffnet und die Wirbelsäule überlastet. Die Hüfte wird kaum gestreckt, dafür die Beine umso mehr. Für Radfahrer bieten sich demnach Übungen für die Rumpfmuskulatur, die Brust, den Hüftstrecker und die Beinmuskulatur an. (www.asanayoga.de)

Sonnengruß

Sinnvolle Übungen für Mountainbiker:
1 Malasana – Die tiefe Hocke
2 Adho Mukha Savasana – Der herabschauende Hund
3 Chaturanga Dandasana – Die Planke
3 Viparita Karani – Die halbe Kerze
Das Internet ist natürlich voll mit Übungen, Erklärungen, Anregungen. Probiert es aus!

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