Tour de France 2019

Das war unsere diesjährige „Tour de France“. Ganz das Gegenteil des großen Medienspektakels, das zur Zeit läuft: kein Leistungsdruck, kein Zeitdruck, keine Verlierer, nur Gewinner, keine Hubschrauber über uns, keine johlenden Zuschauer, nur tolle Trails vor und unter uns…

Wir starten beim Gasthaus Woll auf der Spicherer Höhe. Jörg ist aus Trainigsgründen von Altenkessel mit dem Rad hoch gekommen. Und dann beginnt die riesen Singletrailrunde durchs Spicherer Hinterland. Wir fahren drei Stunden und länger fast nur durch Wald, nur über Trails, einer flowiger als der andere. Nur wenige Bäume liegen im Weg. Der Waldboden ist rissig vor Trockenheit, er besteht aus Lehm, weshalb trockenes Wetter eine Grundbedingung für diese Tour ist…

An zwei Hochlichter erinnere ich mich:
1 eine extrem enge und kurvige Abfahrt durch eine sich hin und her windende Rinne, so dass man fast trunken in den Beinen wurde…
2 durch den ehemaligen Kalksteinbruch Kreutzeck, wo noch einige rostige Teile der TRansportanlage stehen
„Der Kreuzheck ist ein alter Kalksteinbruch. Es liegt südlich von Spicheren und grenzt an die Bands Spicheren, Alsting und Etzling. Seit dem Ende des 2. Weltkrieges aufgegeben, hat die Natur ihre Rechte zurückerobert. Dort könnte sich eine Fauna und vor allem eine bemerkenswerte Flora entwickeln. Es gibt mehr als ein Dutzend Orchideenarten, die besonders die dort vorkommenden Kalkwiesen zu schätzen wissen. Der Kreuzheck ist seit Ende 2001 als freiwilliges Naturschutzgebiet eingestuft.“ (/www.mosl-tourisme.fr)

Jörg ist diese Runde schon mehrmals gefahren und guidet heute diese Runde nochmal. Danke dafür!


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