Lange Pause im Wald

Es gibt Lust auf Waldbaden und Waldatmen. Also geht es in den Lückner. Mein kleiner Meditationsplatz direkt am Weiher existiert nicht mehr. Die als Sitz zusammengelegten Hölzer sind auseinander gestoßen, liegen aber noch in der Nähe. Schnell ist der Sitz wieder zusammengebaut. Nach dem Ärger fällt es einem natürlich schwer, sich auf den Wald und seine Schwingungen zu konzentrieren.
Zudem gibt es ein lautes Hintergrundgeräusch: ein Landwirt bearbeitet seinen Acker, so wie es riecht, ackert er Jauche unter.
Dann gibt es erstmal eine Beobachtungsphase vor der Ruhe: Ein leichter Wind weht, Blätter und kleine Äste treiben in Zeitlupentempo übers Wasser, Äste und Blätter spiegeln sich im Wasser, ebenso die Sonne, ab und zu ein Gluckergeräusch, ein Wanderer geht vorbei, dann schwimmen zwei große Fische vorbei (ca 30cm lang) und bald darauf ein wirklich großer (ca 100cm lang), eine Libelle setzt sich auf einen Ast und lässt mich zum Fotoapparat greifen…

Ein paar Minuten Ruhe und Meditation gibt es dann doch noch, bevor die Runde durch den Wald fortgesetzt wird. Auf der anderen Seite des Weihers gibt es ja die neu angelegte Umfahrung. Die ist jetzt- so wie ich es mir gedacht habe – nicht mehr nötig, der dicke Baumstamm ist durch gesägt, der alte Weg wieder frei. Auch gut!


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