Eine Sturmböe

… erwischt mich, als ich auf dem Rückweg von Schmelz (Deutsch lernen mit H.) bin. In der Ambetstraße sieht man schon eine dunkle Wand in der Ferne, dann ertönt ein heftiger Donnerschlag, die Wand kommt näher, wird aber immer heller und ein heftiger Wind setzt ein.

Er bringt Regen und eisigen Schnee mit und peitscht ihn dem Radfahrer ins Gesicht. Wahrhaft erfrischend! Zeit, ein bisschen Gas zu geben. Das wäre mit Ebike leicht gewesen, aber heute Morgen bin ich mit einem Biobike unterwegs. Der Wind wird stärker, schon stürmisch, Äste fliegen durch die Luft und einer – ein gottlob dünner – knallt mir auf den Helm.
Zuhause muss dann erstmal der Schnee von Jacke und Handschuhen geschüttelt werden…


Nachmittags geht es trotz allem nochmal los auf eine kleine Tour. Ständig kommt ein neuer Schneeschauer heran gefegt und der Wind peitscht einem den eisigen Schnee so ins Gesicht, dass es weh tut. Manchmal muss ich die Hand vors Gesicht halten. Als es dann noch anfängt zu donnern, reicht es mir und nach insgesamt einer Stunde bin ich wieder im warmen Zuhause.


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