Auf der Suche nach Kiefernharz

Das vor kurzem im Wald gesammelte Fichtenharz hat uns beim Räuchern zu stark gerochen, sehr intensiv nach Baum und Wald. Nach der Meinung einiger Räucherfachleute soll Kiefernharz milder und süßlicher riechen. Also los aufs Rad und in den Wald und welches suchen…

Erster Frage: Wo stehen denn Kiefern? Direkt unserem Haus gegenüber gibt es ein Kiefernwäldchen, da sind wir aber nicht fündig geworden. Auf unsere letzen Tour haben wir bei Reimsbach Kiefern gesehen. Also schlage ich diese Richtung ein und genieße erstmal den Lückner. Anfangs jedoch gelingt das nicht, denn der obere Teil des Ottopads ist noch extrem nass und weich und sollte deshalb zur Zeit noch gemieden werden. Hinterm Weiher stoße ich dann auf die ersten Kiefern und umkreise mindestens zwanzig Bäume – ohne Erfolg. DAfür finden sich andere interessante Dinge: im Huckepack reisende Kröten, pudernde Baumschwämme, blühende Veilchen…

Erst am Ehrenfriedhof hinter Reimsbach werde ich fündig. Dort sind einige Kiefern gefällt worden und bei einem Baum finde ich unter der dicken Rinde einiges an Harz. Es ist schwierig, es heraus zu lösen. Mit Geduld und etwas Geschick geht es.
Der Rückweg führt über bekannte, trockene Trails durch den Lückner bis nach Hause. Heute Abend wird geräuchert.
In dem Buch von Marlies Bader, Räuchern mit heimischen Kräutern, wird sogar davon berichtet, dass das Räuchern – wissenschaftlich nachgewiesen – Keime, Bakterien und Viren abtöten kann. Wie aktuell!


Fahrer/innen: allein
Strecke: LÜckner, Reimsbach
Dauer/Länge/Höhenmeter: 1:50 Std
Typ/Zweck: Fitness, Erledigung
Wetter: 13 Grad, sonnig, bewölkt
Fotos: Sony rx100 /12 St.
Rad: Levo

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