Endlich wieder im Wald

Zu Fuß zwar, aber immerhin. In dieser relativ langen Zwangspause vom Radfahren ist mir bewusst geworden, was mir wirklich wichtig ist,

wofür ich mich begeistere: das ist das Unterwegsein in der Natur, wobei es gar nicht so wichtig ist, wie… Das Mountainbike ist dabei (nur) ein tolles Vehikel, um in die Natur zu kommen und sich dort zu bewegen… Nichtsdestotrotz freue ich mich riesig, wenn ich endlich wieder aufsitzen und losrollen kann…

Ein Rollentausch wie heute – vom Mountainbiker zum Wanderer – ist grundsätzlich immer gut und verhilft einem dazu, festgefahrene Rollenbilder aufzuweichen oder sogar aufzulösen. Es gibt nicht DIE Mountainbiker und DIE Wanderer. Wir wissen das zwar, fühlen und handeln jedoch nicht immer danach. So wird mir als Wanderer wieder deutlich, wie schnell ein Radfahrer herankommen kann und wie lautlos. Ein Erschrecken ist dabei kaum zum umgehen. Ein Bremsgeräusch, ein Husten, ein paar Worte zum Mitfahrenden oder das obligatorische Klingeln – und das schon viele Meter vorher -sind da bestimmt hilfreich… Und als Wanderer ist es hilfreich nicht ständig mit den anderen zu reden, sondern die Ohren aufzusperren und nicht nur, um das Vogelkonzert zu hören, sondern diejenigen, die sich von hinten nähern…Ja, das werde ich in den nächsten beiden Wochen noch üben dürfen…


GeherInnen: allein
Strecke: Lückner
Dauer/Länge/ Höhenmeter: 2:10 Std
Zweck: Fitness und Vergnügen
Start: 8:00 Uhr
Wetter: 15 Grad, bewölkt
Fotos: Canon SX730 HS, 4 St.
Rad: Wanderstöcke

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