Haankapelle

    Start: Altland oder in Schmelz, Michelbach
    Strecke: Altland, Vogelsbüsch
    Länge: ca. 15 km

Die Beschreibung der kleinen Rundtour beginnt in Altland, Ortsausgang.
Dorthin gelangt man über Schmelz, Limbach, Dorf im Bohnental und Lindscheid.
Hinter den letzten Häusern von Altland führt nach einigen hundert Metern ein Weg links in den Wald hinein. Wir folgen dem breiten Weg in all seinen Windungen durch einen lichten Wald. Wenn wir an Höhe verloren haben, läuft der Weg neben dem Bach her. Wir gelangen zum Hubertuskreuz an einem Waldparkplatz, der von Lockweiler her zu erreichen ist.
Hier beginnt ein Kreuzweg, der zum Ziel unserer Toür, der Haankapelle, führt. Wir folgen den Stationen bergauf. Es lohnt sich, bei gemäßigten Tempo einen Blick auf die schön bunten, ein wenig kitschigen Leidenswegmotive zu werfen. Wenn die Stationen vom Hauptweg abbiegen, folgen wir ihm.
TReppen führen zur Kapelle hoch, Mauerreste sind zu sehen. Das war mal die Burg Schwarzenberg.

Rundgang um die Kapelle. Blick ins Land: auf Lockweiler, Dagstuhl, Wadern. Blick in die Kapelle: Grabstätte eines Grafen, der einst gegenüber auf Burg Dagstuhl residiert hat.


[Info: Burg Dagstuhl wurde um 1290 durch Ritter Boemund von Saarbrücken erbaut, als Vorposten der Herrschaft des Bischofs von Trier, zerstört 1720.

Die Haankapelle wurde 1837 von der Familie Lasalle von Louisenthal auf dem Gelände und aus den Überresten der erstmals 1192 urkundlich erwähnten Burg Schwarzenberg erbaut. Die Burg entstammt aus der Zeit der Zweibrücker Grafen, wechselte jedoch nach 1260 mehrfach seine Besitzer.]
Den Kreuzweg können wir nun wieder zurückbrausen. Oder…

Beim Aufgang zur Kapelle auf halber Höhe ist ein Weg zu sehen, der nach rechts bergab führt. Den nehmen wir auf dem Rückweg.
Das letzte Stück ist auf jeden Fall ganz gut befahrbar. Der Weg führt zu einem Weiher vor Lockweiler, dem Haanweiher.

Zum zweiten Teil der Tour müssen wir zur Straße, fahren diese ein Stück links hoch, biegen dann rechts ab in einen Waldweg. An der nächsten Abzweigung müssen rechts rein, nicht den Berg weiter hoch! An Wiesen und Äckern, einem Bienenhaus vorbei stoßen wir auf den Jugendherbergsweg, der von links oben von Vogelsbüsch herunterkommt. Wir fahren ihn ein Stück links hoch, die nächste wieder rechts und landen auf einem breiten Waldweg, dem Buttnicher Rundweg.
Ihm können wir nun rechts oder links rum folgen. Auf jeden Fall müssen wir an der Saugrube, Weiher, feuchtes Bachgelände, steil den Berg hinauf in Richtung Vogelsbüsch.

Oben folgen wir dem Weg nach links und gelangen ins absolut ruhige Vogelsbüsch, am neuen Dösterhof über die Hauptstraße wieder nach Altland.
(geschr. 10/2005/ aktualisiert 5/2018) – GPS-Daten auf Komoot

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