Im Tiefschnee

Die Fortsetzung der Rotwand-Tour vom 13.4.07
Da wir denselben Weg nicht zurück fahren wollten, entscheiden wir uns für den Soinsee. (Alternative: an der Rotwand entlang zur Bergstation). Die Karte verrät, dass es sich dort hinunter um einen Wanderweg handelt. Ab dem Soinsee ist eine Fahrstraße eingezeichnet.
Vor uns machen sich zwei Biker auf denselben Weg. Dass wir mit Schnee zu rechnen haben, ist auch klar, aber… Nach zehn Minuten Tragen und Balancieren über Schnee und Felsen kommt uns – die Bikes geschultert – eine Gruppe junger Mountainbiker entgegen. Na, wie ist die Strecke runter? Ui, ui, nur Schnee bis zum See. Na ja, denken wir, die paar Meter. An einer kleinen Scharte sehen wir dann im hellen Sonnenschein das riesige Schneefeld liegen, das runter bis zur Alm am See erstreckt. Der Schnee ist jetzt so tief, dass wir bis zu den Knien und manchmal noch tiefer im Schnee einsinken. Und: Der Hang, den wir hinunter müssen, ist sehr steil! „Im Tiefschnee“ weiterlesen

Linsensuppe

Tour vom 13.4.07

Fahrer/innen: mit Elisabeth
Strecke: Miesbach, Schliersee, Spitzingsee (1100m), Rotwandhaus (1765m), Soinsee, Geitau, Fischbachau, Elbach, Hundham, Wörnmühl, Parsberg, Miesbach
Dauer/Länge/Höhenmeter: 6 Std / 70 km / 1700 hm (geschätzt)

Für den nächsten Tag haben wir uns ein fast „hochalpines“ Ziel gesteckt: das Rotwandhaus auf fast 1800m. Gemütlich gehen wir es an: über den Schliersee, kaum Betrieb. Herrliches Wetter. Unfreundliche Mützenbiker, die wir nach dem Weg fragen, weil wieder mal die Beschilderung nicht so eindeutig war. Ein freundlicher, langhaariger Zivilist hilft uns dann weiter mit genauen Informationen. „Linsensuppe“ weiterlesen

Derbe Gesellen

Fortsetzung: Tour zur Aueralm vom 12.4.07

Einen besonders guten Zugang zurAueralm haben wir von Bad Wiessee nicht gefunden, der Weg führte über das Freihaus. Gegen Ende wurde der von vielen Wanderern benutzte Weg sehr steil. Oft lag auch noch Schnee. Dann die Aueralm. Etwas enttäuschend: kein Blick auf irgendeinen See, kein berauschendes Bergpanormana, aber fast alle Sitzplätze belegt. Wir ziehen weiter und packen unsere „Butterbrote“ an einer kleinen Marienkapelle aus.
Die nächsten Ziele heißen Neuhüttenalm und Hirschhornsattel. Immer mehr Schnee liegt uns zu Füßen. Mein Wintertrikot wandert in den Rucksack, der Windstopper allein genügt. Am Hirschhornsattel sitzen schon zwei Mountainbiker, die sich aber gar nicht um uns kümmern. Sie palavern laut miteinander, als wären sie allein auf der Welt oder im Wald. Sie erzählen sich unter Schenkelklopfen ihre Abenteuer vom Wochenende. Das ging es wohl nur ums Saufen, um die Weiber und um Autos. Warum die mit dem Radl hier hoch gekommen sind???
„Derbe Gesellen“ weiterlesen

Schilderchaos

Tour vom 12.4.07

Fahrer/innen: mit Elisabeth
Strecke: Miesbach, Gmund am Tegernsee, Bad Wiessee, Aueralm (1270m), Neuhüttenalm, Hirschhornsattel, Lengries, Mühle, Marienstein, Gmund, Miesbach
Dauer/Länge/Höhenmeter: 6.5 Std / 78 km / 1200 hm (geschätzt)

Sich im schönen Bayernland zurecht- und wohlzufühlen, ist gar nicht so einfach. Wer über die bayrischen Landschaften berichtet und das Mountainbiken auf bayrischem Boden, kommt an den Menschen, die dort leben und dort Erholung suchen, nicht vorbei… Die Erfahrungen, die wir gemacht haben, sind (wie immer) sehr persönliche.

Schon aus einer bayrischen Stadt heraus aufs Land zu finden, bereitet die ersten Probleme. Schilder gibt es kaum, die einem den schönsten Weg nach draußen weisen. Im Rucksack stecken eine Radwege-Panoramakarte und eine Wanderkarte. Sie nutzen uns am Anfang recht wenig. Wir probieren den ein und anderen Weg, ohne rechten Erfolg und weichen zwangsweise auf eine Hauptstraße aus, um zum Tegernsee zu kommen. Der Verkehr ist bei schönem Wetter sehr nervig. Alle (Münchner) wollen in die Berge – wir auch. „Schilderchaos“ weiterlesen

Muskelkatze

Muskelkater beim Mountainbiken?

Wieso haben nur Kater Muskeln? Und Katzen?

Als Muskelkater bezeichnen die Wissenden einen Schmerz, der nach sportlicher Anstrengung, besonders bei hohen Belastungen oder untrainierten (!) Muskelpartien, auftritt. Meistens macht sich dieser erst Stunden nach dem Sport bemerkbar.

Man ist sich noch nicht vollends über die Ursachen des Muskelkaters einig. Früher nahm man eine Übersäuerung des Muskels durch Milchsäure (Laktate, Salz der Milchsäure) an. Diese Hypothese ist jedoch durch folgende Fakten widerlegt worden:
* Muskelkater tritt hauptsächlich bei ungeübten Sportlern auf, die sich überfordern. Laktat bildet jedoch sowohl der Anfänger als auch der Profi.
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Zugucken

Fahrer/innen: mit Uwe und Sebastian / mit Andrea und Manfred
Strecke: Litermont / Saarluois-Steinrausch
Dauer/Länge/Höhenmeter: 5 Std / 90 km
Wetter: 18 Grad, sonnig

Vormittags: Gemütliche Tour zum Litermont. Wir fahren oft zum Litermont, aber nicht imer auf den selben Wegen. Viele Wege führen zum Litermont! Auf dem Rückweg suchen wir noch – leider erfolglos – Uwes Werkzeugtool, das er auf einem der Trails am Klingenborn verloren hat. Das Stück Gipfeltour um die Hütte herum war neu für mich: sehr schön, auch wenn man zwei-, dreimal absteigen muss. „Zugucken“ weiterlesen

Familienbande

Fahrer/innen: mit Elisabeth, Benjamin, Andrea, Jonas, Mara und Onkel Manfred
Strecke: Lückner
Dauer/Länge/Höhenmeter: 1 Std
Wetter: 20 Grad, sonnig

Bedingung zur Teilnahme an dieser kleinen Ostertour: Familienbindung. Bei prachtvollem Osterwetter und nach erfolgreicher Ostereiersuche machen wir uns auf in den Lückner. Eine ganz lockere Runde bis runter zur Odilienkapelle und zurück über den Golfplatz Weiherhof. Die Sensation für uns: „Familienbande“ weiterlesen

Ostermonstertour

Fahrer/innen: mit Fränky, Andreas, Klaus (Limbacher) – ab Orscholz mit Nadine, Benjamin, Andrea, Elisabeth und Uwe
Strecke: Lückner, Rimlingen, Bachem, Brotdorf, Mettlach, Orscholz, Saarhölzbach, Mettlach und zurück
Dauer/Länge/Höhenmeter: 5,5 Std / 85 km / 1700 hm
Wetter: 17 Grad, sonnig

Die Orscholzer bieten eine Besichtigung an: die Kurzstrecke. Da wollen wir hin. Ein Teil macht sich von Schmelz aus auf den Weg, ein anderer kommt mit dem Auto nach Orscholz. Auf dem Rückweg sind die Limbacher, Andrea und Uwe dabei. Auf dem Hinweg sind wir flott unterwegs: zwei Stunden bis Orscholz. Da wir sogar noch etwas Zeit übrig haben, gehemigen wir uns noch ein hübsches Stück Hochwaldsteig bis zur Cloef. Bei herrlichem Wetter treiben sich hier natürlich massenweise Leute herum.
Ein großer Haufen Mountainbiker (geschätzt 50 – 60) hat sich auch zur Vorfahrt eingefunden.
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Schlacko

Fahrer/innen: mit Jonas, Nadine, Benjamin, Andrea und Elisabeth
Strecke: Litermont, Saarwellingen, Hülzweiler, Ensdorf und zurück
Dauer/Länge/Höhenmeter: 4 Std / 64 km
Wetter: 19 Grad, sonnig

Eine Erkundung und kleine Trainingseinheit am Schlacko steht auf dem Osterprogramm. Gottseidank gerät uns kein Hase zwischen die Speichen. Der Hinweg führt über den Litermont und durch die Orte Saarwellingen und Hülzweiler, an der Straße entlang. Auf dem Rückweg entdecken wir ein paar schöne Singletrails. Direkt gegenüber der Sporthalle geht es in den Wald rein. Eigentlich wollten wir dort nur ein kleines Geschäft erledigen und sehen den von Anemonen gesäumten Waldpfad. Sogar ein Knüppeldamm führt über eine feuchte Stelle. „Schlacko“ weiterlesen

MTB-Cup Saar-Pfalz

Der MTB Cup Saar ist tot – es lebe der MTB Cup Saar-Pfalz!
Die Idee, ausgebrütet vom grünen Höllenhund Uwe Glasen und passend gedacht vom RSF Niederlinxweiler und Tempo Hirzweiler, kommt vielen entgegen. Wer sowieso Wettbewerbe in der Gegend fährt, ist gut bedient. Neu ist nämlich die Kombination aus CC-Rennen und Marathons.

Uwe Glasen in einer Email: …dann hatten wir aber einen langen Kampf, bis wir uns auf den jetzigen Punkteschlüssel einigen konnten. Ich bin mal gespannt, ob dieser Punkteschlüssel für die Marathonwertung ankommt und ob wir da einen gerechten Schlüssel gefunden haben. Wenn nicht, müssen wir uns für die nächste Saison was anderes einfallen lassen. Ist aber wirklich nicht einfach, da was Gerechtes und Funktionierendes zu finden. „MTB-Cup Saar-Pfalz“ weiterlesen

Schmerz und Wonne

Fahrer/innen: mit Fränky
Strecke: Lückner
Dauer/Länge/Höhenmeter: 2 Std
Wetter: 10 Grad, bewölkt – sonnig, windig

Mehr Luft im Dämpfer: schon besser. Mit Fränky auf Trainingstour. Bevor wir die Oppener Kuppe dick hochbolzen, kommt das Warmfahren. Dafür sind die Singletrails im Lückner ideal.
Dann folgt der anstrengende Teil: viermal die Kuppe hoch. Dazwischen noch ein kurzes Gespräch mit zwei Erbringer Mountainbikern. Anschließend noch mehr Trails: über den Eisenberg rüber zur Dellborner Mühle. Ein saftiger
Anstieg ist auch hier noch dabei. Dann der schönste Teil im Lückner: die Abfahrt zur Dellborner Mühle – der Lohn für die Mühe vorher…

„Schmerz und Wonne“ weiterlesen

Vollgefedert

Fahrer/innen: allein
Strecke: Lückner
Dauer/Länge/Höhenmeter: 2 Std / 30 km
Wetter: 6 Grad, bewölkt, windig

Endlich darf das Vollgefederte auch wieder mit. Den langen Winter über stand es mit wenig Luft im Arbeitszimmer und hat zugeschaut… Die Wege sind trocken, an den nassen Stellen trage ich es (aber nur, um nicht putzen zu müssen). Das Geschaukele hinten ist wiedermal gewöhnungsbedürftig. Beim nächsten Mal muss noch mehr Luft in den Dämpfer. „Vollgefedert“ weiterlesen

Die laute Burg

Fahrer/innen: mit Uwe, Sebastian, Klaus, Oliver, Dennis und den Limbachern Fränky, Klaus und Andreas
Strecke: Losheim, Britten, Hundscheider Weiher, Vogelfelsen, Saarhölzbach, Mettlach, Montclair, Brotdorf, Rimlingen, Lückner
Dauer/Länge/Höhenmeter: 4,5 Std / 75 km / 1100 hm
Wetter: 10-17 Grad, Sonne

Das tolle Wetter ist kein Aprilscherz. Da verschmerzen wir es sogar, dass es Bike Aid nicht mehr gibt (alpencross.com am 1.4.). Wir machen uns auf zu einer langen Tour. Elisabeth und Marita dürfen heute wegen eines dicken Fußes langsamer fahren – und wir etwas schneller.
Die klassische Tour führt uns zu einigen touristischen Highlights im Saarland: Losheimer Bach, Hundscheider Weiher, Vogelfelsen, Holzbrücke Saarhölzbach, Saar, Wendalinuskapelle, Staustufe Mettlach und natürlich zur Burg Montclair.

Viele Mountaibiker bzw. Gruppen sind unterwegs. Wer bei den diversen Cups und Marathons, von denen es in der Umgebung inzwischen nur so wimmelt, mitmachen will, muss spätestens jetzt den Winterspeck runterarbeiten. Das tun wir auch. „Die laute Burg“ weiterlesen

Stille Burg

Fahrer/innen: allein
Strecke: Bardenbach, Dagstuhl, Löstertal, Sitzerath, Benkelberg, Grimburg, Hochwaldalm, Weiskirchen
Dauer/Länge/Höhenmeter: 3,5 Std / 60 km / 1260 hm
Wetter: 8 Grad, bewölkt, später Nieselregen

Grimburg stand auf dem Fahrplan. Allein mache ich mich auf den weiten Weg. Einziger Vorteil: das Tempo selber bestimmen. Der Weg ist der klassische wie in den Tourenbeschreibungen. Im Löstertal sieht der Wald leider katastrophal: Forstarbeiten. Kein Wunder, wenn der Staat inzwischen Mehreinnahmen in Milliardenhöhe zu verbuchen hat… „Stille Burg“ weiterlesen

Fotografieren

Fahrer/innen: allein
Strecke: Limbach, Vogelsbüsch, Onkelsberg, Scheuern, Neipel
Dauer/Länge/Höhenmeter: 1,5 Std
Wetter: 10 Grad, bewölkt

… und Mountainbiken gehören inzwischen für mich fest zusammen. Keine Tour ohne das kleine technische Wunderwerk. Es ist aber nicht so sehr die Technik, die mich fasziniert, sondern das Suchen, das Sehen, das Auswählen, das Festhalten. Wenn ich sowieso unterwegs bin, kann ich auch die Augen aufhalten. Hinschauen, auf Kleinigkeiten achten, auf Farben, vor allem auf Motive. „Fotografieren“ weiterlesen

Bolzen

Fahrer/innen: mit Benjamin und Fränky
Strecke: Lückner
Dauer/Länge/Höhenmeter: 2 Std
Wetter: 10 Grad, bewölkt, kurzer Regenschauer

Bolzen – so haben wir als Kinder das wilde Fußballspielen auf unserer Wiese genannt. Mit dem Ball herum toben, bis einem die Luft oder die Lust vergeht. Der Begriff passt auch ganz gut auf das den Bergraufbrettern in dicken Gängen. Das war wiedermal angesagt. Benjamin bolzt vor, Fränky und ich hinterher. Nach einem halbstündigen Warmfahren im Lückner geht es die Oppener Kuppe hoch. Und von dort aus den Singletrail gleich wieder runter. „Bolzen“ weiterlesen